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Fritz Winter:
Abstraktion in Rot und Schwarz, 1975
Filzstiftzeichnung auf leicht
cremefarbenem Papier, 19.7 x 18.3 cm
rechts unten monogrammiert und datiert
freistehend in Passepartout montiert
rückseitig Archiv-Nummer 4/75 des
Fritz-Winter-Hauses notiert
mit Expertise des Fritz-Winter-Hauses
Ahlen vom 14.05.1990

 

 

Fritz Winter:
Abstraktion in Schwarz, Blau und Gelb
Filzstiftzeichnung auf leicht
cremefarbenem Papier, 20 x 18.2 cm
rechts unten (verblasst) monogrammiert und datiert
freistehend in Passepartout montiert
rückseitig Archiv-Nummer 401/75
des Fritz-Winter-Hauses notiert
mit Expertise des Fritz-Winter-Hauses
Ahlen vom 14.05.1990

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Fritz Winter

deutscher Maler (informelle Kunst)

   

geboren
gestorben

22. September 1905 in Altenbögge (Westfalen)
01. Oktober 1976 in Herrsching am Ammersee


1919-1927

Ausbildung zum Elektriker, danach Arbeit als Elektromonteur. 1924 Wanderung durch Belgien und Holland. Nachhaltiger Eindruck der Gemälde van Goghs; erste Zeichnungen entstehen. Von 1925-1927 als Bergmann tätig.

1927-1930 Studium am Bauhaus in Dessau bei Josef Albers, Wassily Kandinsky, Paul Klee und Oskar Schlemmer. Belegung von naturwissenschaftlichen Kursen. 1929 Besuch bei Ernst Ludwig Kirchner in Davos (bis 1932 mehrere Aufenthalte bei Kirchner). 1930 Umzug nach Berlin als freischaffender Maler. Kurzfristige Gründung des "Studio Z".
1933-1935 Nach Machtergreifung durch die Nationalsozialisten Lehr- und Ausstellungsverbot für Fritz Winter. Umzug nach Allach bei München

1935-1939

im Winter 1935 Umzug nach Dießen am Ammersee. "Innere Emigration". 1937 Verhängung des Malverbots über den Künstler. Beschlagnahmung von Werken Winters aus deutschen Museen.

1939-1949

als Soldat zu den Gebirgsjägern eingezogen (Polen, Ostfront). 1945-1948 russische Kriegsgefangenschaft in Sibirien. Serie der Papierarbeiten "Triebkräfte der Erde".

1949-1970 Rückkehr nach Dießen. Wiederaufnahme der künstlerischen Tätigkeit. Mit Willi Baumeister, Rolf Cavael, Gerhard Fietz und Rupprecht Geiger Begründer der Gruppe ZEN 49. Dank Beteiligung an zahlreichen deutschen und internationalen Museums- und Galerienausstellungen (u.a. Biennale Venedig 1950) bald als einer der bedeutenden Maler der ungegenständlichen Kunst in Deutschland anerkannt. Sein Wohnhaus in Dießen wurde zum Treffpunkt der Protagonisten der abstrakten Kunst (u.a. Werner Gilles, Theodor Werner, Will Grohmann, Werner Haftmann).
Seit 1955 Leiter der Malklasse an der Werkakademie Kassel, lebt abwechselnd in Dießen und Kassel.
Anläßlich seines 60. Geburtstages Retrospektiven in Kassel, Koblenz, Hannover, Mannheim, Düsseldorf, Stuttgart, Berlin.
1970-1976

Nach Ende der Kasseler Lehrtätigkeit Rückzug nach Dießen. Künstlerische Tätigkeit mehrfach durch Krankheit unterbrochen. Ankauf von Gemälden durch das Bundeskanzleramt und das Bundespräsidialamt.
1974 Schenkung von Gemälden an den Bayerischen Galerie-Verein (seit 1982 Fritz-Winter-Stiftung), 1975 Eröffnung des Fritz-Winter Hauses in Ahlen.

1976

gestorben am 1.10. in Herrsching am Ammersee.

   

Werke befinden sich u.a. in folgenden Museen:

Fritz-Winter-Haus, Ahlen
Bauhaus-Archiv, Berlin
Hessisches Landesmuseum, Darmstadt
Fritz-Winter-Atelier, Dießen
Museum am Ostwall, Dortmund
Kunsthalle Hamburg
Gustav-Lübcke-Museum, Hamm
Staatliche Kunstsammlungen, Kassel
Wallraff-Richartz-Museum, Köln
Bayerische Staatsgemäldesammlungen, München
Guggenheim Museum, New York
Stiftung Saarländischer Kulturbesitz, Saarbrücken
John and Mable Ringling Museum of Art, Sarasota/Florida
Kunstmuseum Stuttgart, Konrad-Knöpfel-Stiftung

 

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